Pflegehilfe "mit sanfter Konsequenz einführen" - Was tun, wenn sich Menschen mit Demenz gegen Unterstützung von außen sperren





    Baierbrunn (ots) - Bei der Pflege von Familienmitgliedern stoßen Angehörige oft an ihre Grenzen und suchen sich professionelle Unterstützung - vor allem Menschen mit Demenz aber sperren sich gelegentlich gegen Hilfe von außen. "Die Angehörigen haben dann ihre liebe Not", sagt die Münchner Psychotherapeutin Dr. Britta Wiegele im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Ob ambulanter Pflegedienst, Nachbarschaftshilfe oder Tagespflege: "Man muss so etwas als Angehöriger mit sanfter Konsequenz einführen", rät die Psychologin, "am besten peu à peu." Der Hausarzt kann beispielsweise in vielen Fällen eine Medikamentengabe durch Pflegekräfte verordnen - ein guter Einstieg in die ambulante Pflege. Damit die Hilfe auch akzeptiert wird, sollte sie den Betroffenen gut vermittelt werden. Mit dem Argument "Ich schaff's nicht mehr" stoßen Angehörige bei pflegebedürftigen Familienmitgliedern laut Wiegele häufig auf taube Ohren. Ihr Tipp: "Sagen Sie zum Beispiel: 'Diese Hilfe können wir uns doch gönnen!' Das hat gleich einen anderen Klang."

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    Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 5/2017 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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