Statine sind nicht nur überflüssig, sondern gefährlich und schädlich. Statine sind CSE-Hemmer (Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer) oder Lipid-Senker, die den Cholesterin-Spiegel im Blut senken sollen. Das ist unnötig und überflüssig.



Cholesterin oder Cholesterol (von griech. chole: Galle, und stereos: fest), eine farblose, wachsartige körpereigene Substanz, ist einer der wichtigsten Bausteine des Organismus und kommt in jeder Zelle vor. Es gehört zu den Sterolen oder Sterinen aus der Gruppe der Steroide und ist eine Vorstufe für die Bio-Synthese von Steroid-Hormonen und Gallensäuren. 90 % des Cholesterins werden vom Körper selber hergestellt; Orte der Cholesterin-Synthese sind Leber und Darmschleimhaut. Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, befinden sich 95 % innerhalb der Zellen, davon 30 % im Gehirn. Das Gehirn stellt das von ihm benötigte Cholesterin selber her, da es die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Um es im Blut transportieren zu können, bindet der Organismus es an Lipo-Proteine. Ein Zusammenhang zwischen Herz-/Kreislauf-/Gefäß-Krankheiten und Cholesterin aus der Nahrung besteht nicht! (Auch hier stehen nur Profit-Interessen der Pharma-Lobby hinter der Lügen-Propaganda!)

Cholesterin ist so harmlos, daß der Organismus noch nicht einmal eigene „Cholesterin-Senker“ bildet. Die körpereigene Regulation geschieht über die Hemmung der HMG-CoA-Reduktase, des wichtigsten Enzyms der Cholesterin-Bio-Synthese, u. a. durch Lanosterol, einer Vorstufe von Cholesterin. Es handelt sich hier also um eine negative Rückkoppelung, bei der die Produkte des Stoffwechselweges der Cholesterin-Bio-Synthese selber ihr eigenes Enzym hemmen. (In der belebten Natur gibt es nur Regelkreise mit negativer Rückkoppelung; positiv rückgekoppelte Regelkreise stellen krankhafte Entartungen dar, wie z. B. bei Krebs)

Die Nahrungs-Aufnahme beeinflußt den Cholesterin-Spiegel im Blut nicht! Es ist völlig gleich, ob Sie „cholesterin-reiche“ oder „cholesterin-arme“ Lebensmittel essen – das hat keinen Einfluß auf die Werte, denn der eben beschriebene körpereigene Regel-Mechanismus kompensiert die Zufuhr von Cholesterin mit der Nahrung durch die entsprechende Regulierung der körpereigenen Produktion. Vergessen Sie also  Ihre „Cholesterin-Werte“!

„Es gibt absolut keine Verbindung zwischen Cholesterin im Essen und Cholesterin im Blut. Keine. Und das haben wir schon immer gewußt.“ ANCEL KEYS, Ernährungs-Physiologe, in: Eating Well, März / April 1997)

Wollen oder sollen Sie trotzdem aus irgendwelchen Gründen Ihren Cholesterin-Spiegel senken, so nehmen Sie natürliches (nicht synthetisiertes!) Vitamin E ein. Bitte achten Sie aber unbedingt darauf, den kompletten Komplex mit allen vier (α-, β-, γ-, δ-) Tocopherolen und allen vier (α-, β-, γ-, δ-) Tocotrienolen einzunehmen. Das ist gewährleistet bei dem rotem Öl aus dem Fruchtfleisch (nicht aus den Kernen / Samen!) der Öl-Palme Elaeis Guineensis.

Komplettes, natürliches Vitamin E senkt den Cholesterin-Spiegel, indem es die Geschwindigkeit, mit der das Cholesterin-Synthese-Enzym HMG-CoA-Reduktase abgebaut wird, deutlich erhöht – aber ohne die Chemie zu stören. Dieses Enzym (s. o.) ist wie ein „Schlüssel“, der genau in ein bestimmtes „Schloß“ – ein Rezeptor der Zell-Membran – paßt. Je mehr Rezeptoren von diesem Enzym besetzt sind, desto mehr Cholesterin wird produziert.

Allopathische Lipid-Senker wie Statine hingegen besetzen selber die zelleigenen Rezeptoren und verdrängen so die körpereigene  HMG-CoA-Reduktase. Doch so wird das chemische Gleichgewicht gestört: Das Enzym befindet sich weiterhin im Blut und sammelt sich dort an. Statin-Medikamente zeitigen einen sog. „Rückstau-Effekt“, bei dem der Spiegel der HMG-CoA-Reduktase auf das Mehrhundertfache des natürlichen, normalen Wertes ansteigt. Und genau das ist eine der Hauptursachen für die teilweise tödlichen Nebenwirkungen des Statins:


•    Statine erzeugen Kopfschmerz, Blähungen, Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Gelenk-Schmerzen, Licht-Empfindlichkeit, Schlaf-Störungen, Erektions-Störungen, Ekzeme, Haarausfall und Blutarmut (Anämie). (Beipackzettel)

•    Statine verursachen Konzentrations-Störungen und graduellen Gedächtnis-Verlust bis hin zu Morbus Alzheimer und Demenz sowie tragen zu Morbus Parkinson bei. („Cognitive Impairment Associated with Atorvastatin and Simvastatin“, in: Pharmacotherapy, Dec. 2003, 23 (12), S. 1663 - 1667)

•    Statine zerstören das essentielle körpereigene Co-Enzym Q10, das dem Schutz der Muskeln – insbesondere des Herz-Muskels – dient, und begünstigt sogar Infarkte! (MARKUS P. LOOK, Arzneiverordnung in der Praxis, 2004, 31 (3), S. 64 - 65)

•    Statine bewirken Muskel-Schwäche, Muskel-Krämpfe und Muskel-Schmerzen (Fibromyalgie) sowie toxische Myopathien (Veränderungen der Skelett-Muskulatur) und Myositis (Muskel-Entzündungen). (P. D. THOMPSON et al., in: Journal of the American Medical Association, 2003, 289, S. 1681 - 1690; R. C. PASTERNAK, in : Journal of the American College of Cardiology, 2002, 40, S. 567 - 572)

•    Statine stehen im Verdacht, Osteoporose (Knochen-Brüchigkeit) zu verursachen und zu fördern, da sie das Zusammenspiel von Cholesterin, Vitamin-D-Bildung und Kalzium-Einbau in die Knochen stören (s. u.).

•    Statine generieren Nerven-Schädigungen mit Koordinations- und Gleichgewichts-Störungen bis hin zu Polyneuropathie. (MSD-Manual)

•    Statine wirken im ersten Schwangerschafts-Drittel ähnlich teratogen (frucht- / keim-schädigend) wie Thalidomid (Contergan) und sind daher total kontra-indiziert! („Central Nervous System and Limb Anomalies in Case Reports of First-Trimester Statin Exposure“, in: New England Journal of Medicin, 8/2004, 350(15), S. 1579 - 82)

•    Statine erhöhen das Risiko einer Erkrankung an Diabetes Mellitus. (N. SATTAR et al., „Statins and Risk of Incident Diabetes: a Collaborative Meta-Analysis of Randomized Statin Trials”, in: Lancet Online, 17. Feb. 2010; zit. n. MMW Nr. 10 / 2010, S. 25)


Cholesterin ist stark an die Bildung von Gallensalzen gebunden, ohne die wir Fette gar nicht verdauen könnten. (Das ist die Ursache für die Störung der Verdauung bei Statin-Medikation!) Cholesterin ist essentiell (lebensnotwendig) für die Bildung von Vitamin D, das wiederum für den Einbau von Kalzium in die Knochen notwendig ist. (Das ist der Grund für den vermuteten Zusammenhang zwischen allopathischen Lipid-Senkern und Osteoporose!) Cholesterin ist essentiell für die Bildung aller Hormone. Daher ist die Gabe von Lipid-Senkern bei einer vorliegenden Schilddrüsen-Problematik sowie bei männlichen und weiblichen Hormon-Schwankungen oder Sexual-Problemen total kontra-indiziert!

Cholesterin wird in jede Zelle eingebaut und ist nötig, um die Zell-Membran abzudichten. Der einzige Weg, über den Cholesterin aus dem Körper geschleust werden kann, verläuft über die „Gitter“ der Gallenwege der Leber. Und genau so, wie ein Gully im Herbst durch Blätter verstopft werden kann, so können Eiweiß-Ablagerungen aus falscher (tierischer) Ernährung die Kanäle zur Gallenblase versperren. Dadurch erhöht sich zwangsläufig der Cholesterin-Spiegel im Blut. Der unlogische Gedankenfehler der Schul-„Mediziner“ liegt darin, Ursache und Folge / Wirkung zu verwechseln und diese erhöhten Werte irrigerweise als Ursache für eine Verklumpung des Blutes und Herz- / Hirn-Infarkt („Schlaganfall“) anzusehen. Doch Cholesterin hat mit Herz- und Hirn-Infarkt nichts zu tun! (Die Ursache ist immer Azidose!)

„Über ein halbes Jahrhundert wurde uns von interessierter Seite (Pharma-Industrie, Lebensmittel-Industrie, Verlage, Apotheker, Ärzte) die Cholesterol-Legende präsentiert. In fünfzehn guten Studien wurde demonstriert, daß der Effekt der Lipid-Senker hinsichtlich der Primär-Prävention gegen Null geht und im Hinblick auf die Sekundär-Prävention nur sehr marginal ist. In der Heart Protection Study 2002 wurde von den Autoren explizit auf die Bedeutungslosigkeit des Cholesterols hingewiesen. Wie man der aktuellen Literatur entnehmen kann, können Legenden jedoch sehr zählebig sein. Wir sollten uns erinnern: »Nicht Experten zählen, sondern Fakten«.“ (PROF. DR. FRANK P. MEYER, Instituts-Direktor der Klinischen Pharmakologie an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, 2003)

 

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