Es ist schlimm genug, dass Insekten und Bienen sterben weil große Konzerne giftige Stoffe für Pestizide verwenden, die fast zwingend für ihre gentechnisch veränderten Saatgüter verwendet werden müssen.

Doch dass diese Konzerne dann auch noch Wissenschaftler bezahlen und gegebenenfalls massiv unter Druck setzen um die Schuld am Binensterben anderen Gründen in die Schuhe zu schieben, das schlägt nun wirklich dem Fass den Boden aus.

Denn von Konzernen finanzierte Wissenschaftler sind, selbst wenn sie mit den besten Absichten für Transparenz einen Auftrag annehmen, alles andere als unabhängig. Klar, wer durch ein Unternehmen finanziert wird, wie etwa der britische Biologe und Bienenspezialist James Cresswell, der vom Agrochemie-Konzern Syngenta beauftragt worden war, das weltweite Bienensterben zu erforschen, der muss sich wohl oder übel irgendwann beugen. Oder er wird diskriminiert.
Beim Auftrag von Cresswell hatte der Konzern behauptet, dass die Varroa-Milbe für das weltweit massiver werdende Bienensterben verantwortlich sei. Sie greift erwachsene Bienen und ihre Brut an und verbreitet ein tödliches Virus. Creswells schon anfängliche Skepsis, dass Pestizide für das Bienensterben verantwortlich sind, wurde bald zur Gewissheit, woraufhin er derart unter Druck gesetzt wurde, dass er nach Jahren doch noch eine Kehrtwende machte und den Milben die Schuld in die Schuhe schob – wenn auch vorsichtig formuliert. Natürlich sah er sich – zu recht – der Kritik aus der Wissenschaft und der Gentech-Kritiker ausgesetzt, die behaupten, es sind die in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizide, die für das Bienensterben verantwortlich sind.
Genau diese Pestizide werden von Konzernen wie Syngenta, Monsanto und Bayer vertrieben und viele Wissenschaftler halten schon lange die Pestizidklasse der Neonicotinoide als für den Bienentod verantwortlich. Dies sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die ihre Wirkung daraus ziehen, dass sie sich an den Nikotinischen Acetylcholinrezeptor von Nervenzellen binden. Dadurch stören sie die Weiterleitung von Nervenreizen.
Dass die Agrochemie-Konzerne Lobbyarbeit betreiben, das zeigt sich auch an den regelrechten Knebelverträgen, von denen die Wissenschaftler sprechen. Dass hier keine objektive Berichterstattung möglich ist versteht sich fast von selbst.
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