Der weltweite Verbrauch von Methylphenidat, dem Wirkstoff im ADHS-Mittel Ritalin,  ist von 34 kg im Jahr 1993 auf 1.791 kg im Jahr 2011 angestiegen. Das ist ein Plus von über 5200 %.

Images from “Michigan ranks third in U.S. Ritalin use”

Es ist eine Schande, wie hierzulande – und auf der ganzen Welt – mit so vielen Kindern umgegangen wird, die am sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, kurz ADHS, leiden.

Allein in Deutschland sind etwa 1 Million Kinder betroffen und rund 300.000 Kinder nehmen bereits Medikamente ein. Dass ADHS unter Umständen nicht das ist, wofür wir alle es – den Lobbyisten zum Dank (?) – halten, wirft ein ganz neues Licht nicht nur auf die Krankheit selbst, sondern auch auf die Art und Weise wie sie behandelt wird. Denn die so häufig verschriebenen Medikamente greifen tief in den Gehirnstoffwechsel ein und machen unsere Kinder abhängig.

Dabei ist fraglich, ob ADHS überhaupt eine Krankheit im klassischen Sinne ist, oder ob es sich vielmehr um eine Verhaltensauffälligkeit handelt, die sich durch einen ruhigeren Lebensstil von vorne herein vermeiden ließe.

Beachtlich ist vor allem die enorme Anzahl an Neudiagnosen, die sich auch am Verbrauch des Medikamentes beobachten lässt. So ist der Verbrauch von Methylphenidat, dem Wirkstoff der im ADHS-Mittel Ritalin enthalten ist, von 34 kg im Jahr 1993 auf 1.791 kg im Jahr 2011 angestiegen. Das ist ein Plus von über 5200 % und zeigt, dass hier verschrieben wird was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf Verluste. Doch warum? Nun, dies kann viele Gründe haben. Zum einen ist ein Mangel an alternativen Therapieangeboten zu verzeichnen, zum anderen gibt es eine Unsicherheit der betroffenen Eltern. Stellt der Arzt die Diagnose, dann scheint es zu Ritalin oft keine Alternative zu geben.

Dabei kann ADHS als ein Sozialisationsmangel bezeichnet werden, nicht als Krankheit. Dies zumindest meint der Hirnfoscher Gerald Hüther der argumentiert, dass ADHS keine Krankheit ist, sondern dass betroffenen Kindern die Erfahrung der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen fehlt. Die schulmedizinische Lehrmeinung dagegen besagt, dass ADHS eine angeborene Stoffwechselstörung des Gehirns sei. Betroffenen Kindern fehle die Fähigkeit zu geteilter Aufmerksamkeit, so aber Hüther, was wiederum sehr viel mit der Sozialisation und unserer schnelllebigen und reizüberfluteten Gesellschaft zu tun hat.

Doch was genau ist ADHS und wie gefährlich ist Ritalin? >>> Hier klicken und den gesamten Artikel lesen.

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