Niedergelassene Urologen wollen Blasenspiegelungen aussetzen

    Mitglieder des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BvDU) sollen die sogenannte Blasenspiegelung ab Mitte November nicht mehr in ihren Praxen anbieten.

    Nach Informationen von BILD am SONNTAG hat der BvDU-Hauptausschuss beschlossen, diese Empfehlung an die im Verband organisierten, niedergelassenen Urologen zu verschicken.

    BvDU-Präsident Axel Schroeder: „Notfälle werden vorerst weiter behandelt – alle anderen Patienten müssen wir dann an die Kliniken verweisen.“

    Die Blasenspiegelung (Zytoskopie) wird unter anderem bei Verdacht auf Harnwegsinfekte und Blasenkrebs durchgeführt. Blasenkrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Männern.

    Hintergrund der Maßnahme sind laut BvDU die immer umfassenderen Hygienevorschriften für die Untersuchung und die damit gestiegenen Kosten für die Urologen. Mehr Informationen in BILD am SONNTAG und ab Sonntag auf der Webseite: urologie-gestalten.de

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