Hoher Blutdruck bleibt oft lange Zeit unentdeckt. Genau das macht ihn so gefährlich. Erhöhter Blutdruck fordert nämlich jährlich weltweit 9,4 Millionen Todesfälle. Was tun? Wie vorbeugen? Wie kann man sich gegen Bluthochdruck schützen?

 

Von Hans-Jörg Müllenmeister

Vielen von uns ist nicht bewußt, dass sie einen Haus-Tyrannen in ihrem Körper beherbergen. Dieser „Gastschläfer“ ist scheinbar harmlos und bleibt oft lange Zeit unentdeckt. Genau das macht ihn so gefährlich. Erhöhter Blutdruck fordert nämlich jährlich weltweit 9,4 Millionen Todesfälle. Aktuell sind 35 Millionen Bürger von Bluthochdruck (Hypertonie) betroffen. Irgendwann schädigt der oft unentdeckte Bluthochdruck die Gefäße und greift lebenswichtige Organ an; hat er doch das Zeug viele Menschen frühzeitig ins thermodynamische Gleichgewicht zu führen mit der Lizenz zum baldigen Erkalten. Wappnen wir uns gegen ihn, lernen wir jetzt Fakten zu nutzen, die uns vor diesem Tyrannen schützen. 

 

„Hochdruckler“ aus dem Tierreich

Alles ist relativ. 5 m große Giraffen pumpen ihr Blut vom Herz bis zum Gehirn über eine Steighöhe von 2 m. Nur eine außergewöhnliche Herzstruktur mit einem Herzgewicht von 12 kg schafft das; sie pumpt das Blut mit einem Druck von 350 mm Hg nach oben. Wir wären dagegen längst bei diesem Dreifach-Druck geplatzt. Im Giraffen-“Trinkmodus“ steigt der Blutdruck sogar noch weiter an. Dazu hat sich die Natur ein „Reduzierventil“ ausgedacht: Rückenmarksflüssigkeit, die Hirn und Wirbelsäule umspült, erzeugt einen Gegendruck. Das verhindert ein Zerstören der Kapillargefäße. Und wie sieht es bei Naturvölkern aus? Erstaunlich, Yanomami-Indianer ereilt weder ein Schlaganfall noch ein Herzinfarkt. Naheliegend, denn ihr Blutdruck (systolisch/diastolisch) liegt bei den 40-Jährigen im statistischen Mittel bei sagenhaften 106/69. „Zivilisierte“ Menschen wie wir warten mit wesentlich höheren „Normalwerten“ auf.

 

Bluthochdruck (Hypertonie) inkognito

Unser Gefäßsystem versorgt uns über den pulsierend zirkulierenden Blutstrom mit Nährstoffen und Informationen, aber auch mit Abbauprodukten. Angetrieben durch das Herz, fluten rhythmisch Druckwellen durch das Adersystem von über etwa 1440 km Gesamtgefäßlänge bis in die kleinsten Kapillaren. Das vertrackte daran: Bluthochdruck tut nicht einmal weh. Genau wie eine geschädigte Leber, die nicht vor Schmerzen schreit, sondern nur müde macht. Bei hohem Blutdruck muss Ihr Herz härter arbeiten, um Blut in alle Körperteile zu transportieren. Ihr Herz ist dann übermäßig belastet und die Arterienwände verlieren ihre Elastizität.

Viele Menschen leiden unbemerkt unter Bluthochdruck. Das liegt vor allem daran, dass die Erkrankung im frühen Stadium nicht mit deutlich sicht- oder spürbare Symptome aufwartet. 

 

Symptome des Bluthochdrucks 

Obwohl der dauerhaft erhöhte Blutdruck längst Schäden an den Organen anrichtet, bemerkt man als Betroffener zunächst überhaupt nichts davon. Oftmals köchelt das Problem jahrelang im Körper, bis schließlich erste Symptome auftreten. Meist handelt es sich eher um unspezifische Beschwerden wie Schlaflosigkeit oder Müdigkeit, Hinterkopfschmerzen, Nasenbluten, Übelkeit und Erbrechen, Nervosität, Gereiztheit und „Gliedaufricht“-Störungen. 

 

Was ist normaler Blutdruck (kurz BD genannt)?

In der Weißkittelzunft hat man sich auf unter 120 mmHg für den oberen systolischen Wert und für den unteren, diastolischen Wert auf 80 mmHg herunter hungern lassen ‒ dank der Pharma-“Einflüstertüten“. Bedenken Sie, Medikamente gegen den Bluthochdruck sind das Riesengeschäft der Pharmagewaltigen. Dieser 36-Milliarden-Dollar-Kuchen ist ein Dauerbrenner. 

Übrigens ist die Druckangabe in Millimeter Quecksilbersäule historisch bedingt. Statistisch bewiesen ist ein etwa 20%-iger höherer Druckwert, wenn Ihr Arzt den BD misst. Bekannt ist dieser Effekt als Weißkittel-Hypertonie. Am Besten ist es, wenn Sie selber täglich Ihren BD in ruhiger Sitzhaltung in Herzhöhe messen, und zwar mit einem Oberarmgerät, denn Handgelenk-Geräte sind zu ungenau. Über das Gerät erfahren Sie noch eine wichtige Zusatzinformation, ob ihr Herz nämlich arhythmisch schlägt. Messen Sie auch mal an beiden Armen. Druckunterschiede von 10 bis 15 mmHg und mehr bei der Messung des systolischen (oberen) Blutdrucks können wichtige Hinweise auf Gefässerkrankungen liefern. Ein Unterschied von mehr als 15 mmHg ist ein Hinweis auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit oder eine Hirngefäss-Erkrankung (zerebral-vaskulär). Die Herzgefäss-bedingte Sterblichkeit (kardiovaskuläre Mortalität) ist dann um 70%, die Gesamtmortalität um 60% erhöht. Ab 140 zu 90 spricht man international definiert von Bluthochdruck. 

 

Der obere und untere Blutdruckwert

Unser Körper prüft und regelt selbst den arteriellen BD. In allen großen Blutgefäßen messen druckempfindliche Sinneszellen, so genannte Barrezeptoren die Dehnung der Arterienwand. Sie schicken entsprechende Impulse an den Symphatikus des Nervensystems. Jedesmal wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht, wird das Blut stoßartig in die Hauptschlagader, die Aorta gepumpt: der Gefäß-BD steigt kurzzeitig an. Der dabei erreichte Maximaldruck wird als oberer oder systolische Blutdruckwert bezeichnet. In der anschließen Druckphase, entspannt sich die Herzkammer: der BD in den Blutgefäßen fällt langsam ab. Der dabei erreichte niedrigste BD heißt unterer oder diastolischer BD. 

 

Hypertonie-Stufen

Ab BD-Werten um 130 zu 85 rät man zu einer medizinischen Abklärung. Man unterteilt die Hypertonie in drei Stufen, die mit einer zunehmenden Lebensgefährdung einhergehen. Werte unterhalb 140/90 mmHg kennzeichnen die leichte Hypertonie. Sie läßt sich durch Ändern der Lebensgewohnheiten behandeln.

 

Als Hypertonie I gelten Werte bis 160/100 mmHg. Von dieser sekundären Hypertonie spricht man, wenn sie von einer anderen Erkrankung verursacht wird, beispielsweise durch ein Nierenleiden oder eine Stoffwechselerkrankung. Besonders häufig lässt sich ein hoher Blutdruck in Zusammenhang mit dem sogenannten metabolischen Syndrom beobachten. So kämpfen Menschen mit Bluthochdruck häufig zugleich auch mit erhöhten Blutfettwerten, Typ 2-Diabetes und/oder Übergewicht. Von Übergewicht spricht man bei Männern ab einem Bauchumfang von 102 cm und bei Frauen ab 88 cm. 

 

Die Hypertonie II, die hypertensive Krise, umfasst Werte bis auf über 180/110 mmHg. Hier drohen lebenseinschränkende Folgeerkrankungen. Werte oberhalb 230/120 mmHg sind hochgradig lebensgefährdend.

 

Steigt der Blutdruck sogar auf mehr als 230/130 mmHg, spricht man von einem hypertensiven Notfall. Kommt nicht sofort ein Notarzt, besteht die Gefahr, dass Organe akut geschädigt werden und etwa ein Herzinfarkt auftritt. Sofort Hilfe holen sollten Sie auch, wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten: starke Atemnot, Enge in der Brust, Sehstörungen, Schwindelgefühl, Bewusstseinsstörungen. 

 

Allgemein spricht man von Bluthochdruck, wenn der systolische Wert über 140 mmHg und der diastolische Wert über 90 mmHg gestiegen ist. Im Durchschnitt sinkt die Lebenserwartung 45-jähriger Männer bei einer Zunahme des Blutdruckes von 120/80 auf 150/100 mmHg um 11,5 Jahre. Das Risiko für einen Schlaganfall steigt auf das bis zu Siebenfache. Die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt erhöht sich auf das Dreifache. 

 

Übrigens, ein oft „überhörtes“ Problem (Schnarchen mit Atemaussetzer), das sich stark auf den Blutdruck auswirkt, sind Schlafstörungen in Verbindung mit Atemproblemen ‒ dem obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndrom. Gesellt sich neben dem Bluthochdruck auch ein Diabetes mit ersten Nierenschäden dazu, steigt das Risiko einer tödlichen Herzgefäßerkrankung um das Sechsfache.

 

Unbehandelter Bluthochdruck schädigt die Organe 

Von Anfang an schädigt der Bluthochdruck die Organe. Diese Schäden sind irreparabel. Richtig therapiert, kann das eine fortschreitende Schädigung aufhalten, etwa die des Herzens, denn die linke Herzkammer ist dann ständig damit beschäftigt, den hohen Blutdruck auszugleichen: das Herz vergrößert sich krankhaft (Hypertrophie). Folgen sind z.B. Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkt. Auch die Gehirngefäße können betroffen sein mit der Folge eines Gehirnschlags, gleichermaßen Nieren, Augen und Gliedmaßen.

 

Wichtige Laborwerte

Blut und Urin machen über Ihren allgemeinen Gesundheitszustand eine Aussage. Labormedizinisch interessant sind: Blutfettwerte (HDL-, LDL- und Gesamt-Cholesterin, Triglyceride), Blutzucker, Blutsalze, z. B. Natrium, Kalium, Harnsäure, Kreatinin. Leberwerte, vor allem der Gamma-GT-Wert; TSH, ein Hormon aus der Hirnanhangsdrüse, gewisse Blut-Eiweiße sind alles Anzeichen für Fehlfunktionen der Nieren. 

 

Belastungs-EKG und Echokardiografie

Das Elektrokardiogramm zeigt die Herzstromkurve, also den vorherrschenden Herzrhythmus. Dies lässt Rückschlüsse darauf zu, ob ein bestehender Bluthochdruck eventuell bereits den Herzmuskel geschädigt hat. 

Zur Aufnahme des Belastungs-EKG laufen Sie auf einem Laufband oder fahren auf einem Standfahrrad gegen einen zunehmenden Widerstand an. Dabei protokolliert man, wie das Herz und der Kreislauf auf steigende Belastung reagiert.

Die Echokardiografie macht krankhafte Veränderungen am Herzen sichtbar, z.B. Verdickung des Herzmuskels, Blutströme im Herzen. Außerdem lässt sich mit dieser Ultraschalluntersuchung der Blutfluss in den Halsgefäßen kontrollieren, die ja das Gehirn versorgen.

 

Wichtigster Ratschlag: das Körpergewicht reduzieren

Die Gewichtsreduzierung ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Hypertonie selbst und damit auch die Folgeschäden zu verringern. Ihr Blutdruck kann sich je abgenommenes Kilo um 1,5 bis 2,5 mmHg reduzieren. Bitte springen Sie dabei nicht von einer in die andere Diät (Jojo-Effekt). Statt vielen Salzens bauen Sie mehr Kräuter ein in die selbst gekochten Speisen aus mediterraner Küche. Vermeiden Sie gepökelte, gesalzene oder geräucherte Fleisch- und Wurstwaren, Fertigprodukte, Konserven und Salzgebäck. Übrigens nehmen Sie mit 100 g Salzhering durchschnittlich sogar etwa 14,8 g Salz auf! Der Tagesbedarf beträgt etwa 5 Gramm.

 

Bewegung tut oft Not

Ein zu wenig davon ist der Hauptrisikofaktor für Bluthochdruck. Tun Sie etwas, das im Rahmen Ihrer Möglichkeiten liegt, beginnen Sie z.B. mit regelmäßigen zügigen Spaziergängen. 

Achten Sie als Patient darauf, Medikamente regelmäßig einzunehmen. Das erfolgreiche Einstellen des Bluthochdrucks scheitert häufig an der falschen oder unregelmäßigen Einnahme der Medikamente. Vor allem: Setzen Sie blutdrucksenkende Medikamente nie auf eigenen Gusto ab.

 

Ohne Medikamente gegen Bluthochdruck: Heilmittel aus der Natur 

Die Natur hält viele wirkungsvolle Mittel gegen Blutdruck, gegen die Volkskrankheit Nr. 1 bereit, z.B. Misteln, Honig, Knoblauch, Apfelessig und bestimmte Teemischungen. Magnesium, das auch für über 350 Enzyme im Körper verantwortlich ist, senkt den BD, genauer: Es entspannt die Blutgefäße und wirkt antioxidativ an Verletzungsstellen der Gefäße. Weissdorn optimiert die Blutmenge, die das Herz während des Zusammenziehens herauspumpt. Zudem erweitert es die Blutgefäße und erhöht die Übertragung der Nervenimpulse.

 

Tee-Mischungen gegen Hypertonie 

Eine Vielzahl Kräuter können gegen Bluthochdruck helfen, z.B. die Blüten des Weißdorns oder die Baldrianwurzel. Welche Kombination am besten geeignet ist, hängt vor allem vom individuellen Krankheitsbild und der Symptomatik ab. Hier nur ein Vorschlag für eine effektive Teemischungen: Je eine Tasse morgens und abends aus 20 g Weißdornblüten, 20 g Schachtelhalmkraut, 40 g Mistelkraut; Zubereitung: 1TL auf 250 ml kochendes Wasser, 8 Minuten Ziehzeit. Übrigens, ein Geheimtip sind rohe Kakaobohnen. 

 

Heilpilze: natürliche Blutdrucksenker

Heilpilze haben sich als wirksame ganzheitliche Therapie bei Bluthochdruck bewährt. Die Heilpilze Shiitake und Pleurotus reduzieren einerseits das Gesamtcholesterin und erhöhen andererseits das HDL-Cholesterin. Liegen die HDL-Werte nämlich über 60 mg/dl, bzw. 1,5 mmol/l, können Plaques wieder abgebaut werden und es kommt zu einer Regulierung des Blutdrucks. So wird indirekt auch eine Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgeübt.

 

Um die Thrombosegefahr bei Plaquebildung zu verringern, empfiehlt sich zusätzlich das Judasohr Auricularia. Es verbessert die Fließeigenschaften des Blutes ganz entscheidend und hindert Blutplättchen am Verkleben. 

 

Liegen die Triglyceride über 150 mg/dl, bzw. 1,7 mmol/l, ermöglicht der Maitake eine bessere Stoffwechsel-Regulation dieser Lipidträger. Er hilft also, die gefürchteten Plaques abzubauen. Besonders bei Diabetes Typ II verbessert der Maitake die Fähigkeit des Körpers, Zucker zu erkennen und in die Körperzellen aufzunehmen. Dadurch sinkt der Zuckergehalt im Blut. Durch die Regulierung sowohl der Blutzucker- wie der Blutfettwerte kann der Maitake Schäden an den Gefäßen verhindern und den Blutdruck senken. Überdies hat sich gezeigt, dass der Maitake nach einigen Monaten regelmäßiger Therapie auch den Gesamtcholesterinspiegel senkt und dabei das Absinken des guten HDL-Cholesterins verhindert.

 

Auch der Reishi, der glänzender Lackporling hat Cholesterin-senkende Eigenschaften. Er bewirkt eine höhere Sauerstoffsättigung des Blutes; das wirkt sich positiv auf die Herztätigkeit aus. Zudem besitzt er eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem: Vegetativ bedingte Schwankungen des Blutdrucks lassen sich auffangen und normalisieren. 

 

Geht der Bluthochdruck mit einer allgemeinen Erschöpfung einher, erweist sich der Cordyceps als sehr wirksam. Dieser Heilpilz hat einen großen Affinität zur Niere und stärkt ihre Lebenskraft. Er reguliert auch die Hormonproduktion der Nebenniere. Dadurch werden verengte Gefäße wieder weiter gestellt und der Blutdruck gesenkt.

 

Mythos Salz bei Bluthochdruck

Ursprünglich brachte eine US-Studie vor 40 Jahren an Ratten die Verteuflung des Salzes ins Rollen. Das hat sich hartnäckig erhalten. Gewiss, die Labornager entwickelten durch die stark salzhaltigen Nahrungsgaben einen Bluthochdruck, und sie starben vorzeitig daran. Der Denkfehler liegt aber in der Übertragung der Ergebnisse auf den Menschen. Danach hätten wir äquivalent täglich an die 500 Gramm Salz zu uns nehmen müssen. Das ist Nonsens, denn wer giert schon danach? 

 

Die Salzwarnungen beziehen sich auf raffinierte Speisesalze mit künstlichen Zusatzstoffen, etwa Natriumfluorit. In der Tat nehmen wir täglich etwa 16 Gramm zu uns. Für Salz-Sensibelchen unter uns ist das wirklich zuviel. Hypertoniker sind nicht zwangsläufig auch salzsüchtig. Eine strenge Salzeinschränkung kann bei älteren Menschen mitunter sogar gefährlich sein, selbst bei salzsensitiven Patienten. Die Expertenmehrheit ist sich einig, dass eine Kochsalzreduktion vergleichsweise wenig bewirkt: die Blutdrucksenkung liegt bei maximal 5 mmHg. Bei Bluthochdruck spielen andere Lebensfaktoren eine weitaus wichtigere Rolle. Wirkungsvoller senken Sie Ihren Blutdruck durch einige Kilogramm Gewichtsabnahme im Verein mit einer professionellen Fastenkur. So können Sie Ihren „Haus-Tyrannen“ Bluthochdruck besiegen.

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