Die deutschen Ärzte stellen sich darauf ein, Entscheidungen über Leben und Tod treffen zu müssen, wenn wegen eines möglichen Ansturms von Corona-Patienten die Intensivkapazitäten nicht mehr ausreichen.

Wer „seine“ (eventuelle) Viruspopulation im Rachen regelmäßig bis auf kleine Reste durch Gurgeln mit Wasserstoffperoxid „zusammenschießt“, minimiert sein eigenes Risiko, eine Lungenentzündung zu bekommen, und zugleich das Risiko, andere anzustecken.

Gegen generelle, langfristige Ausgangssperren zur Bekämpfung der Corona-Krise hat sich der Stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Wolfgang Greiner, ausgesprochen.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat die Bundesregierung aufgefordert, die massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben schon jetzt klar zu befristen und ein Ausstiegsszenario vorzubereiten.

Die IG Metall hat sich kritisch zur fehlenden Anerkennung von Burn-out-Fällen als Berufskrankheit geäußert.

Die München Klinik Schwabing wird nach SPIEGEL-Informationen erstmals in Deutschland ein experimentelles Ebola-Mittel an Covid-19-Patienten erproben.

Apothekerverband rechnet mit Lieferengpässen bei Medikamenten / Präsident Schmidt fordert größere Unabhängigkeit von China Deutsche Bahn verteilt 100.000 Atemschutzmasken an ihre Mitarbeiter

Mehrere Kliniken in Deutschland reagieren auf die vermehrten Diebstähle von Desinfektionsmitteln und Schutzmasken. Nach SPIEGEL-Informationen bereiten mehrere Krankenhäuser Strafanzeigen vor. Sie hoffen auf die abschreckende Wirkung dieses Schritts.

Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis ist in Deutschland im vergangenen Jahr stark angestiegen.

Die forschenden Pharmaunternehmen sehen sich für den Ausbruch einer Coronavirus-Epidemie in Deutschland gut gerüstet und erwarten keine Lieferschwierigkeiten für Arzneimittel.

Schon heute sterben weltweit jedes Jahr rund 700.000 Menschen an einer Infektion mit Antibiotika-resistenten Keimen. In Deutschland infizieren sich jährlich 35.000 Patienten mit einem derartigen Bakterium, dem Staphylococcus-areus-Keim (MRSA); davon sterben 23.000 infizierte Patienten. Neuerdings rücken naturgegebene Kampfroboter, sogenannte Bakteriophagen, in den Fokus der Humanmedizin.