Ein Vietnamese hat 18 Jahre nach einer Operation die Ursache für seine Beschwerden gefunden: eine Schere im Bauch. Kein Einzelfall auch in Deutschland.

 

A Turkish woman was shocked to learn doctors had left scissors in her abdomen after surgery

Kommt öfter vor: Schere im Bauch nach OP vergessen

 

Ein Mann aus Vietnam hat 18 Jahre lang mit einer rund 15 Zentimeter langen Schere im Bauch gelebt. Ein Chirurg hatte sie bei einer Operation vergessen. Erst vor einigen Tagen wurde die Schere bei einer dreistündigen Operation aus dem Bauch des 54-jährigen Ma Van Nhat entfernt, teilte das Krankenhaus in Thai Nguyen mit. "Er erholt sich gut", sagte der stellvertretende Klinikchef Ngo Trung Thang.

Fälle aus Deutschland

 Bei der Computertomographie des Bauchraums im Krankenhaus leuchtet zwischen Gedärm und Blase ein gabelförmiger „Wurm“. Tatsächlich fischt man zwei je 30 Zentimeter lange verklebte Wundschläuche aus seinem Bauch. Vergessen bei der Krebs-Operation – unfassbar!

Aber leider kein Einzelfall. Immer wieder werden Wundtücher, Nadeln, Tupfer, ganze Scheren, mit denen Chirurgen Gefäße abklemmen, im Körper von Patienten zurückgelassen. Bei geschätzten 40.000 Kunstfehlern pro Jahr kommt auch diese größtmögliche Schlamperei immer wieder vor.

Helmut B. (74) aus Hannover wird 2009 ein künstlicher Darmausgang gelegt, Wochen später tauchen im Darm 16 Fremdkörper auf, eine OP-Nadel, zig Verbandsfetzen. Skurriler Weltrekord. Er verstirbt 2012. Ein Mann (67) wird an der Galle operiert, verschluckt den Beißkeil, der verhindert, dass Patienten während der Narkose auf den Beatmungsschlauch beißen. Keiner bemerkt es. Bis sein Darm reißt, da fällt das Stück Stahl auf.

 

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